Filmmusik trifft auf gregorianische Choräle

1.000 Zuschauer erlebten Gregorian in der Brose Arena Bamberg

Knapp 1.000 Zuschauer erlebten am Montagabend in der Brose Arena Bamberg in einer stimmungsvollen Lichtshow die Ankunft von Gregorian zum bekannten Titel “Chariots of Fire” von Vangelis.
Die klassische Ausbildung der Sänger war durchgehend zu spüren, auf hohem gesanglichen Niveau erlebten Klassiker, wie „Now we are free“  aus dem Film Glaidator oder „Who wants to live forever“ von Queen, eine völlig neue Interpretation.

Foto: ct

Vervollständigt wurde das Bild der acht, in Kutte gekleideten Künstler zudem von den Sängerinnen Eva Mali und Amelia Brightman, der Schwester von Sarah Brightman.
In einer 45-minütigen Pause konnten das bunt gemischte Publikum die immer wieder eingespielten Filmszenen aus den zugehörigen Filmtiteln nochmals auf sich wirken lassen.
Doch auch für Heiterkeit war hierbei gesorgt: Einige Mönche nahmen hierbei die Position vom „Highlander“ oder „Godzilla“ ein.

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Auch in den weiteren eineinhalb Stunden sorgten Feuer- und Lasereinlagen für tosenden Beifall.
Gerade die Mischung der Songs aus ihrem aktuellen Album „Master of Chants Chapter IX“ ist vielleicht eines der kleinen Geheimnisse für den großen Erfolg von Gregorian:
The Sound of Silence” von Simon & Garfunkel und “Hallelujah” von Leonard Cohen waren ebenso im Programm wie Rammsteins “Engel”.
Ein Regen aus Luftschlangen beendete schließlich den Auftritt mit den fünf Zugabetiteln, die vom Publikum lautstark eingefordert wurden.
Im Anschluss bestand die Möglichkeit, sich von einigen der Mönche sowie von Eva Mali Autogramme als Erinnerung an diesen unvergesslichen Abend zu holen – wie von vielen Besuchern beteuert wurde.

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Die Idee zu GREGORIAN entstand, als der Hamburger Musikproduzent Frank Peterson im Jahre 1989 das königliche Kloster von San Lorenzo de El Escorial in Spanien  besuchte. Durch die mittelalterliche Kloster- und Schossanlage wandelnd und aktuelle Musik auf seinem Walkman hörend fand er die Inspiration zu dem Soundexperiment, die altertümliche gregorianische Musik mit moderner Unterhaltungsmusik zu mischen. Umgesetzt hat Peterson die Idee erstmals mit Michael Cretu mit dem weltweiten Sound-Phänomen Enigma. Bis heute haben mehr als 1,5 Million Besucher GREGORIAN bei ihren Konzerten in 25 Ländern live gesehen.

14.01.2014/ct

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