05/30/13
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Carmina Burana in der Arena

Mystisch, düster und dunkel: Zum ersten Mal wird am 19.07.2013 ein Stück des großen Komponisten Carl Orff in der Stechert-Arena Bamberg zu hören sein. Die Bamberger Symphoniker gestalten dieses Benefizkonerzt, dessen Erlös der Sanierung des Himmelsgartens der Klosterkirche St. Michael zugute kommt.

Es ist eines der meistgespielten Chorwerke der Welt Kraft und längst nicht mehr nur in Fachkreisen bekannt. Auszüge der Carmina Burana begegnen einem heute auch bei Sportveranstaltungen, in Restaurants oder Kaufhäusern, und natürlich den Medien. Ihre bekannteste Interpretation erfuhr sie durch den Münchner Carl Orff (gest. 1982), der einigen vielleicht auch in Zusammenhang mit seinen Texten zum Chorwerk “Die Weihnachtsgeschichte” von 1948 bekannt ist.

Doch der Ursprung der Geheimnisse um dieses Großwerk ist viel älter:

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05/27/13
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Von der Punk-Band ans Mozarteum

Der Kontrabass begleitet Justus Böhm schon seit 6 Jahren. Was einst „nur“ ein Geschenk war, ist heute Kern seiner Ausbildung, die vor allem warten, Techniken erlernen und üben, üben, üben beinhaltet.

Foto: Justus Böhm privat

Foto: Justus Böhm privat

Justus Böhm, 20 Jahre, hat es geschafft, wovon viele junge und ältere Menschen rückblickend wohl träumen: Er studiert seit dem Wintersemester 2012/13 an der Universität Mozarteum, der Kunsthochschule für Musik, Schauspiel und verwandte Fächer in Salzburg. Seit 1841 werden in dem „Dommusikverein und Mozarteum“ sehr gute Musiker zu brillanten Musikern ausgebildet.
Dabei wuchs Justus Böhm zwar in einer sehr musikalischen Familie auf, aber seine Liebe zur Musik musste sich erst entwickeln: Continue reading

05/26/13
Zeit

Wir bekommen immer mehr Zeit, aber um welchen Preis?

(K)eine Vision der Gegenwart

Maschinen ersetzen Menschen, Computer ersetzen Börsenspezialisten. Bankautomaten ersetzen Bankangestellte. Am Flughafen checken wir ganz bequem am Selbstbedienungscheckin ein, der nette Selbstbedienungscheckinautomatenhilfedienstleister hilft an mehreren Automaten aus, das schafft er locker.
Internetportale vernichten Reisebüros.
Menschen bauen Maschinen.
Maschinen gegen Menschen.
Maschinen ersetzen Menschen.
Menschen arbeiten daran, sich selbst überflüssig zu machen.
Werkhallen riechen nach Öl, Rauch und Schweiß? Werkhallen glänzen, Roboter schweißen, schneiden, fügen zusammen. Roboter brauchen keine persönliche Schutzausrüstung, sie sind keine Personen. Continue reading

05/24/13
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Neue Musik im Zeichen kultureller Wurzeln

Ein chinesischer Amerikaner, eine Bamberger Slowakin, eines der ältesten Musikinstrumente der Welt und ein Festkonzert zum 70. Geburtstag von Horst Lohse: Vom 1. bis 8. Juni 2013 finden unter dem Motto „Kulturelle Wurzeln“ die 14. Tage der Neuen Musik Bamberg statt.

Der Verein „Neue Musik in Bamberg“ präsentiert in jedem zweiten Jahr ein Festival für zeitgenössische Musik und führt dabei hochkarätige Musiker aus dem In- und Ausland mit Bamberger Künstlern zusammen.
Diese Kooperation mündet in diesem Jahr in einer achttägigen Konzertreihe unter dem Motto „Kulturelle Wurzeln“. lesen Sie mehr>>>

05/21/13
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Es ist Sommer… Sommer in der Stadt

Die letzten “Eisheiligen” sind überstanden, der Sommer ist da

Sonne satt und Bamberg bebt:
Was gehört zu dieser Jahreszeit unbedingt dazu? Barfußlaufen, Fahrradtouren, Picknick am Wasser und… Erdbeeren! Wir haben frische Ideen für Sie gesammelt!
1. Barfußlaufen Eine Wiese, noch feucht vom Tau der frühen Morgestunden… was könnte verlockender sein? Spüren Sie das Gras und die Erde unter ihren Füßen, das Kribbeln, das von ihren Zehen den ganzen Körper hinaufwandert. MEHR FOLGT…

05/18/13
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weg vom Weg?

Manchmal verschwindet die Gasse hinter einer Ecke, manchmal ist uns unser eigener Lebensweg nicht bewusst. Ein wichtiger Schritt gerade für viele Studenten ist der Sprung in die Berufswelt: Eine Rede, wie sie nirgends gehalten wurde, soll an dieser außergewöhnlichen Stelle daher Mut machen.

Warum eine Rede in einem journalistischen Umfeld? Haben wir nicht alle etwas zu sagen? Sehr geehrter Herr Universitätspräsident Professor Ruppert, verehrte Vertreter der anwesenden Bamberger Unternehmen, verehrte Ehrengäste, liebe Kommilitoninen und Kommilitonen, gerade hat mein Vorredner diesen Platz hier verlassen. Er ist „weg“. „Weg“ – das kann eine zeitliche Distanz bedeuten, das kann eine örtliche Entfernung darstellen. MEHR FOLGT

05/16/13
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Kannst du zaubern?

Historisch und altehrwürdig, doch auch jedes Jahr voller Magie: Vom 19. bis 21. Juli 2013 heißt es wieder „Bamberg zaubert“.

Hierfür werden wieder kleine und große Nachwuchsartisten und Nachwuchszauberer gesucht. Zauberer, Jongleure und Streetperformer aus aller Herren Länder gastieren im Sommer wieder in der Domstadt: „Bamberg zaubert 2013“ geht in seine 15. Runde. Als „Internationales Straßen- und Varietefestival wird es anspruchsvolle und heitere Darbietungen mit Karten und Keulen, Masken und jeder Menge Magie präsentieren. lesen Sie mehr>>>

05/15/13
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Fotowettbewerb

Dein Blick für‘s Welterbe„ Neues Bewusstsein schaffen“ für unsere Altstadt, unserem UNESCO-Welterbe: Dies ist das Ziel des Fotowettbewerbs des Zentrum Welterbe Bamberg.

Organisiert wird die Aktion von der Organisation der Welterbestädte, teilnahmen können alle, die keine professionellen Fotografen sind und ihre Bilder bis zum 31.07.2013 einreichen. „Ich gebe dem Moment Dauer.“ – sagte einst der mexikanische Fotograf Manuel Alvarez Bravo. Wann haben Sie zuletzt innegehalten und sich die Giebel, Mauern und Brücken der Altstadt angesehen? Wann haben Sie zuletzt einen „Augenblick“ der Historie erlebt, wann haben sie das Flair der alten Steine gespürt? Mit einem Fotowettbewerb versucht nun das Zentrum Welterbe Bamberg alle Bürgerinnen und Bürger zu aktivieren, neue Sichtweisen auf „ihr Welterbe“ festzuhalten. lesen Sie mehr>>>

05/14/13
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Dachrinne an Dachrinne

Wohnraumnot ist in diesen Tagen keine Seltenheit in Bamberg Stadt und Land mehr. Kaum einer würde heute aber seinen Komfort auf die Ausstattung eines „Tropfhauses“ beschränken wollen. An dieses Stück Geschichte erinnert das wohl kleinste Freilichtmuseum Bayerns in Sassanfahrt/Hirschaid. Es fällt auf –trotz oder gerade wegen seiner Größe, die eine
seltsame Lücke in die Reihe der synchronen Häuserdächer der Straße reißt. Steht man vor dem kleinen Anwesen fühlt man sich unweigerlich in Puppenhaus-Zeiten zurückversetzt. lesen Sie mehr>>>